Warum Fair Play Liga?

 

- Wettspielbetrieb im Kinderfussball ist nicht kindgerecht!

- Oft sind dabei die Erwartungen an den Kinderfussball sehr hoch 

  gesteckt.

- Nicht selten suchen Eltern im Fussball den großen Erfolg für ihre

  Kinder und für sich selbst.

- Andere wiederum sehen den Fussball eher kritisch, denn negative

  Schlagworte wie Geld, Macht, Manipulation, Depression, Unfairness

  und Gewalt belasten vor allem in den Medien den Fussball

  und schaden ihm.

- Von beiden Ansichten dürfen wir uns nicht anstecken lassen, denn

  sie haben mit der Welt des Kinderfussballs nichts zu tun.

- Im Kinderfussball geht es einzig und allein darum, Kinder im

  spielerischen Miteinander Spass am Sport und der Bewegung zu

  vermitteln.

- Bestrebungen aus der Erwachsenenwelt nach unbedingtem Sieg und

  die damit verbundenen Probleme sind hier völlig fehl am Platz!

- Oft sind dabei die Erwartungen an den Kinderfussball sehr hoch

  gesteckt.

- Nicht selten suchen Eltern im Fussball den großen Erfolg für ihre

  Kinder und für sich selbst.

- Diese kritische Bewertung und 1.Zielsetzung kann man auf einem

  gemeinsamen Nenner bringen:

- Das siegorientierte Denken hat den Kindern ihre Realität und ihr

  eigenständiges Fussballspiel wegenommen.

- Wir müssen die Kinder wieder in ihre Realität zurückbringen, damit

  sie sich frei entwickeln können!

- Fussball-Kinder sollen ohne Schiedsrichter Fairness lernen.

- Wenn zwei Kinder-annschaften aufeinander treffen, dann gehen mit

  den Eltern häufig die Emotionen durch.

- Darum wollen wir - der KFV RD/Eck - nun die Fair Play Liga

  einführen. Sie funktioniert ohne Schiedsrichter und sieht für

  Eltern eine Zone abseits des Spielfeldes vor.

 

- Es ist unglaublich welche Dramen sich manchmal abspielen.

 

- Was wir meinen, sind Dinge, die sich manchmaltun,wenn zwei

  Kinder-Mannschaften gegeneinander Fussball spielen.

- Sie produzieren dann unschuldig diese Dramen, von denen wir

  sprechen.

- Mütter/Väter die auf den Platz stürmen, weil ihr Kind gefoult

  worden ist, Väter, die ihrem Spross taktische Anweisungen auf

  den Platz brüllen als gelte es, den nächsten Nationalspieler

  heranzuzüchten.

- ,,Wenn man einen Ist-Zustand hat, der nicht zufriedenstellend ist,

  dann muss man andere Wege gehen"!

 

- Käfig der Emotionen

  Die wichtigsten Regeln:

 

Die Spiele finden ohne Schiedsrichter statt und die Eltern der Kinder müssen in einer für sie eingerichteten Zone einige Meter vom Platz

entfernt stehen, um zu verhidern, dass sie für die Kleinen aus dem

Spielfeld einen Käfig der Emotionen mache.

Nicht immer gelingt es den Eltern, sich während des Spiels zurückzunehmen und ihre kleinen Fussballer kleine Fussballer sein

zu lassen.

Doch der eingeschlagene Weg wird mehrheitlich für gut befunden.

,,Die Reaktionen sind positiv", sagt Kreisjugendleiter Georg Wobst,

,,das Hauptproblem sind die Eltern."

Er weiß, wie Fussball-Väter manchmal ticken. ,,Ich war früher auch

nicht der Leiseste am Spielfeldrand",sagte er.

Mittlerweile weiß er, was die ständigen Anweisungen bedeuten - für

die Kinder, für die Trainer,die manchmal selber noch Jugendliche

sind und bei ihrer Arbeit stets den heißen Atem mancher Eltern hinter

sich spürten.

,,Fürchterlich", sagt Wobst, ,, fürchterlich".

 

- Was passiert bei wichtigen, engen Spielen?

- Alle Entscheidungen klären die Kinder unter sich.

-,,Wen ich jemanden versehentlich foule, dann gebe ich ihm die Hand

  und helfe ihm beim Aufstehen.

- Gibt es doch mal Streit, enscheiden im Zweifel die Trainer, wie es

  weitergeht. Sie wachen auch über die Zeit, Anpfiff und Abpfiff.

 

- Zusammenfassung!!!!!

- Was soll bewirkt werden?

- 1) negative Einflüsse von Aussen sollen vermieden werden

- 2) Kinder schon in diesem Alter den eigenverantwortlichen Umgang

       mit dem sportlichen Gegenüber lehren

- 3) Jungtrainern den Druck der besserwissenden Eltern nehmen

- 4) Fairness und Sportgeist stehen vor gewinnen und falschem

       Ehrgeiz

- 5) Erfahrungen sammeln statt Punkte

- 6) Spass am Spielen und nicht am Ergebnis

 

Die Regeln der Fair Play Liga

- Spielfeldgröße: ca. 35 mal 40 meter ( F-Juniorenfeld )

- ca. 3-5 meter Entfernungszone Eltern

- Eine Seite Coachingzone Trainer/Betreuer

 

- Es gibt nur:

- Aus

- Tor-Aus

- Foul

- Tor

- Anstoß

- Einhaltung der Regeln

 

  Es gibt keine Schiedsrichter sondern nur

- Spielbegleiter,

- welche zu neutralem Verhalten verpflichtet sind.

- Sie erklären die Spielregeln und achten auf die Einhaltung dieser!!!!!

 

  Eltern-/Fan-Regel

- Anfeuern - JA!!!

- Steuern - NEIN!!!

- Eltern und Fans bleiben in der Fanzone und überlassen den Kindern

  das Spiel

 

  Trainer-/Betreuer-Regel

- Die Trainer begleiten das Spiel von draussen gemeinsam von einer

  Seite aus.

- Sie sollen als Vorbilder und Partner der Kinder handeln und geben

  nur die nötigsten Anweisungen.

 

- Ziele/Vorteile der Fair Play Liga sind:

- Kindgerechte Rahmenbedingungen und Sensibilisierung für

  die eigendlichen Ziele des Kinderfussballs

- ( Mehr ) Respekt Gegenspielern und Schiedsrichtern gegenüber

- Aktive Mitarbeit auf dem Spielfeld

- Übertragung des Fair Play Gedankens auf die Zuschauer

- Frühe und nachhaltige Föderung sozialer Kompetenzen

- Individuelle Förderung

 

Die Fan-Regel

- 1) Die Fans halten sich in einem angemessenen Abstand zum

       Spielfeld auf ( ca. 15 meter ). Um das sicherzustellen, ist die

       Einrichtung einer speziell angrenzenden Elternfanzone ( z.B.

       durch Flatterband, Hütchen oder Kreidelinien sichbar gemacht )

       sinnvoll.

- 2) Bei der hier genannten Meterzahl handelt es sich legendlich um

       eine Idealangabe. Die Einhaltung ist abhängig von den örtlichen

       Begebenheiten. Sollte nur ein geringerer Abstand realisierbar

       sein, ist der Spielbetrieb auch durchführbar. Wichtig ist, dass der

       Grundgedanke eines angemessenen Abstandes der

       Zuschauer/Eltern vom Spielfeldrand gewährleistet ist.

 

Der Ideale Ablauf

- 1. Spielfeldaufbau nach Muster

- 2. Treffen zum Einlaufen in der Fanzone

- 3. Spieler und beide Trainer laufen zur Platzmitte ein

- 4. Eltern/Fans bleiben in der Fanzone und applaudieren beim Einlaufen

- 5. Begrüßung durch die Trainer/Spielbegleiter in der Platzmitte

- 6. Mannschaftsritual und Spielbeginn

- 7. Nach Spielende Verabschiedung in der Mitte und

- 8. gemeinsames Verlassen des Spielfeldes

 

Anschließend 7 meter Schiessen











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