Hallenturnier

FC Ronaldo Masters

1.FC Mönchengladbach

1. Tag (Anreise, Training)

 

Am 07.11.2014 war es endlich soweit- Abfahrt!!

Wochenlang haben sowohl die Roten Teufel, als auch deren Trainer,

Betreuer und Eltern diesem Megaevent entgegengefiebert.

So traf man sich dann um 09:00 am Ringweg um sich in zwei

Kleinbussen gemeinsam auf den Weg zu machen.

Besser als vermutet verlief die Fahrt, da man weder mit spuckenden

Kindern, noch mit etwaigem Stau zu kämpfen hatte, darüber hinaus

herrschte auch stets beste Laune in den Bussen. So erreichte

man völlig entspannt nach ca. 7 Stunden das Hotel in Düsseldorf.

Nachdem die roten Teufel sich kurz in den jeweiligen Zimmern

eingerichtet hatten, brach man zur im Vorwege geplanten

Trainingseinheit in der Soccer Arena, in der das Turnier auch stattfand, auf.

Nachdem man eine Stunde gut trainiert hatte, gab es noch Spaghetti

mit Tomatensoße.

 

Im Hotel wieder angekommen, begrüßte und herzte man zunächst

einmal die mittlerweile

angekommenen Eltern und ging dann duschen. Da die Regeneration

nicht zu kurz kommen sollte,

war durch Trainer Thomas Gude für 22:00 Bettruhe ausgegeben worden.

 

 

2. Tag (Stadionbesichtigung Borussia Park, Vorrunde)

 

Nach einer mit kleinen Schwierigkeiten begonnenen Nacht (der ein oder andere Umzug von einem

Zimmer ins andere musste organisiert und durchgeführt werden :-), wurde sich erstmal bei einem

standesgemäßen Frühstück gestärkt.

Um die lange Zeit zwischen Frühstück (08:30) und dem ersten Spiel (14:18) zu überbrücken, brach

man in den Borussia Park auf, um sich das Stadion und das tolle Trainingsgelände der Borussia aus

Mönchengladbach anzuschauen.

Nach anfänglichen Problemen fand Trainer Thomas auch einen sehr netten, älteren Herren, der die

Roten Teufel nebst Tross dann völlig außerhalb der Reihe sowohl über das Gelände, als auch durch

das Stadion führte- tolle Sache!!!

Nach dieser sehr interessanten Führung brach man dann zur Soccer Arena auf, um sich schon mal

mögliche Gegner anzuschauen.

Schnell wurde jedem klar- hier wird aber deutlich körperbetonter und temporeicher gespielt.

Allerdings hatte man damit auch im Vorwege gerechnet, handelte es sich doch bei vielen um den

evtl. Bundesliganachwuchs!

Der Zeitpunkt des ersten Spiels rückte immer näher und so begann man alsbald mit dem

Aufwärmprogramm. Einige der Kiebitze hatten wohl nicht damit gerechnet, dass man sich auch als

kleiner Dorfverein vernünftig warmmacht, zumindest konnte man das bei dem ein oder anderen

Kommentar raushören.

 

Endlich war es soweit, das Warten hatte ein Ende und man startete endlich selbst in dieses tolle,

seinesgleichen suchende, Turnier.

 

 

 

PSV Eindhoven vs. Rote Teufel (6:2)

 

In diesem Spiel kam man eigentlich von Anfang bis Ende nicht aus dem Staunen heraus, sosehr

verstanden es mindestens drei Spieler des PSV mit dem Ball umzugehen. Sie behandelten den Ball

wie ein rohes Ei und tricksten im Stile eines Messis, so dass man schon vermuten konnte sie kämen

von einem anderen Stern. Die Roten Teufel schmissen aber ihrerseits alles in die Waagschale und

hielten so das Ergebnis in Grenzen. Erfreulich natürlich, dass man durch Julius und Benny, der fein

von Oke freigespielt wurde, sogar zweimal selbst erfolgreich war.

 

 

Rote Teufel vs. VFL Wolfsburg (4:3)

 

Im zweiten Spiel bekamen es die Roten Teufel mit dem nächsten Hochkaräter zu tun. Nämlich mit

keinem Geringeren als dem Bundesliganachwuchs des VFL Wolfsburg. Ich kann es vorwegnehmen- es

war das beste Spiel der Roten Teufel während des gesamten Turniers.

Es ging in diesem Spiel von Anfang an ordentlich zur Sache und hin und her, es war aber zu keiner

Zeit ein Klassenunterschied zu erkennen. Allerdings führten zwei kleine Fehler zum 0:2 Rückstand.

Wer jetzt annahm alles gehe seinen erwarteten Gang und die Roten Teufel würden sich aufgeben,

der sah sich aber sowas von getäuscht!!!

Zunächst sorgte der in diesem Turnier stets vorangehende Kapitän Jönne mit seinem Tor für den

1:2- Anschlusstreffer. Danach kam dann die große Zeit von Julius, sorgte er doch mit einem

lupenreinen Hattrick für die verdiente 4:2 Führung. Als Vorlagengeber beim ersten Tor glänzte Jönne

und bei seinem dritten Treffer legte Nicholas wunderbar auf.

Nun spielten sie diese Führung clever über die Zeit und mussten lediglich Sekunden vor dem Ende

den Gegentreffer zum 4:3 hinnehmen- WAHNSINN!!!!!!!!!!

Der Jubel kannte natürlich keine Grenzen, nach einem Spiel in dem die kleinen Roten Teufel dem

Bundesliganachwuchs zeigten, dass man auch vom Dorf kommend tollen Fußball spielen kann, wenn

man sich als Einheit mit unbändigem Kampfgeist präsentiert.

Leider war der Hamburger SV am So., 09.11.2014 nicht in der Lage es den Roten Teufel gleichzutun

und verlor sein Bundesligaspiel gegen den VFL Wolfsburg mit 2:0.

 

 

1. FC Mönchengladbach vs. Rote Teufel (5:0)

 

In diesem Spiel erwies sich der Gastgeber als ein „schlechter“, da er den Roten Teufeln in diesem

Spiel kaum eine Chance ließ und verdient mit 5:0 siegte.

 

 

Karlsruher SC vs. Rote Teufel (6:3)

 

Jetzt ging es immerhin gegen den Nachwuchs eines Zweitligisten, trotzdem rechnete man sich nach

dem tollen Sieg gegen den VFL Wolfsburg auch hier durchaus Chancen aus.

So konnte man dieses Spiel auch weitestgehend offen gestalten, verlor am Ende aber doch 6:3.

In die Torschützenliste konnten sich in diesem Spiel Oke, nach Zuspiel Julius`, Julius selbst, sowie

einmal mehr der quirlige Benny eintragen.

 

 

 

 

Die Situation in der Gruppe „Delta“ stellte sich vor dem letzten Spiel wie folgt da. Die Roten Teufel

benötigten auf jeden Fall einen Sieg und der VFL Wolfsburg durfte gegen den Karlsruher SC nicht

gewinnen, sollte also machbar sein.

 

 

Rote Teufel vs. GW Himmelsthür (7:3)

 

Mit dem jetzigen Gegner wähnte man sich zumindest auf Augenhöhe, was sich anfangs auch mehr

als bestätigte, denn man war diesem Gegner in spielerischer Hinsicht eigentlich deutlich überlegen.

So führte man auch relativ schnell 1:0 durch Julius, fing sich aber auch schnell das 1:1.

Nachdem man wiederum durch Julius mit 2:1 in Führung ging, verlor man in der Folgezeit völlig den

Faden. Man sah sich also einem 2:3 hinterher laufen, war auch kurz verunsichert- ja

gar geschockt.

Nachdem man sich diesen Schockzustand abgeschüttelt hatte, war man auch wieder in der Spur.

Fortan funktionierte der Angriffsfußball der Roten Teufel wieder und so war es nicht verwunderlich

das man durch Tore von Jönne, Peer, Mika und 2x Benny, die allesamt toll herausgespielt waren, zu

einem standesgemäßen 7:3 kam.

 

Da der VFL Wolfsburg zeitgleich 3:4 gegen den Karlsruher SC verlor, hatten die erbittert darum

kämpfenden Roten Teufel den Einzug in die Finalrunde geschafft. Bei einem Blick auf das

hochklassige Teilnehmerfeld eine nicht hoch genug einzustufende Leistung!!!!

 

Nachdem man noch abwartete auf welch tolle Gegner man am nächsten Tag treffen sollte, machten

sie sich auf den Weg das wohlverdiente Abendbrot in einer Dönerbude zu sich zu nehmen.

 

 

Am dritten Tag dieser Odyssee durfte man sich mit folgenden Teams messen:

 

KV Mechelen (Belgien)

1. FC Köln

TSG 1899 Hoffenheim

 

In den Spielen gegen die KV Mechelen (1:8) und gegen den 1. FC Köln (0:9) blieb man in Gänze

chancenlos, obwohl man sich wieder nach Leibeskräften gegen die drohenden Niederlagen wehrte.

Gegen die KV Mechelen konnte man zumindest noch durch Jönne den verdienten

Ehrentreffer erzielen, der ihnen gegen den 1. FC Köln leider versagt blieb. Jönne hatte bei seinem 9m

etwas zu genau gezielt und traf mit seinem satten Schuss leider nur das Aluminium der Querlatte.

Nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln musste dann seitens des Trainers und Co- Trainers doch die ein

oder andere Träne getrocknet werden. Da es aber überhaupt kein Grund zur Traurigkeit gab, sondern

der Stolz über das Erreichen der Finalrunde überwog, gelang dies auch sehr schnell.

 

Das Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim konnte man wiederum über weite Strecken ausgeglichen

gestalten, ehe sich dann doch der Verschleiß der beiden Tage bemerkbar machte und man

letztendlich durch die Tore von Benny, nach Vorlage Julius‘ und Julius selbst mit 2:6 verlor- sehr

schade.

 

Im Halbfinale um die Plätze 13- 16 kam es zum Duell mit dem FC Bergheim 2000.

Auch dieses Spiel konnte man einigermaßen offen gestalten, kam aber durch zwei Tore durch Jönne

nicht über ein 2:5 hinaus, so dass es im letzten Spiel des Turniers um Platz 15 ging.

 

Wie bereits in der Vorrunde traf man hier auf den Gastgeber des 1. FC Mönchengladbach.

Man nahm sich natürlich in diesem Spiel nochmal viel vor, doch leider musste man dem hohen

Tempo der vorangegangenen Tage Tribut zollen und verlor doch recht deutlich mit 9:0.

 

Abschließend bleibt aber eindeutig festzuhalten, dass sich die weite An- und Abreise mehr als

gelohnt hat. Wer kann sonst schon von sich behaupten, sich mal mit Bundesligisten bzw.

Internationalen Topclubs gemessen zu haben???

Es war alles wieder super organisiert, sowohl vom Veranstalter des Turniers, als auch im Vorwege

von Thomas- ein Riesen Dankeschön!!!

 

Wir von der Redaktion haben zwar versucht diesen Bericht kürzer zu halten, ist uns aber aufgrund

der vielen tollen Eindrücke nicht gelungen. Vielen Dank, dass wir die Roten Teufel auf dieser

unvergesslichen Odyssee begleiten durften. Wir wünschen den Roten Teufel, dass sie die gemachten

Erfahrungen noch gewinnbringend in den letzten drei noch ausstehenden Punktspielen einbringen

können, und sich doch noch an Rieseby vorbei auf Platz drei schieben können.

 

 

 

Randgeflüster:

 

- Von wegen Gameboy, IPad oder sonstiger Schnick Schnack- „Ich packe meinen Koffer…“ wurde in

den Bussen gespielt

- gem. Jarno und Mika sind Pinkelpausen völlig überwertet, nahmen sie doch höchstens jede zweite

in Anspruch

- „wer hat den Rasen geklaut“ könnte der ein oder andere bei der Stadionbesichtigung gedacht

haben, aber keine Angst- der sollte nur ausgetauscht werden

- auch die mitgereisten Anhänger machten am Freitag einen Teamabend, womit sich der gestiegene

Aspirin Verbrauch am Samstag wohl am ehesten erklären ließe

- den wohl auffälligsten Anhang stellten übrigens die Roten Teufel, da jeder der Anhänger ein tolles

Fan- Shirt trug

- der sehr umtriebige Edelbetreuer und Sponsor Ulf verstand es im Übrigen am Freitag einem

Handelsvertreter der Fa. Raab und Karcher € 100.- für die Mannschaftskasse zu entlocken

- besitzt der Trainer und Macher der Roten Teufel etwa hellseherische Fähigkeiten? Er veranlasste

nämlich ein gemeinsames Mannschaftsfoto mit dem späteren Gewinner- Borussia Dortmund

- als „hart im Nehmen“ stellte sich Alexander heraus, so steckte er doch ein Einklemmen seiner Hand

in der Bustür, als auch einen fiesen Tritt gegen sein Schienbein fast ohne Tränen weg

- als sehr genügsam entpuppte sich Nicholas in der Dönerbude. Auf die Frage was er denn zu seinen

Pommes noch haben wolle, antwortete er nur „Majo“

- im großen blauen Bus konnte jemand auf der Rückfahrt Höhe Kiel zaubern! Was denn? Schlechte

Luft ;-). Der Übeltäter konnte aber trotz sofort eingeleiteter Vernehmung nicht ausfindig gemacht

werden

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